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Datum 21. November 2016
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Dresdner Westen darf in der Schulnetzplanung nicht auf der Strecke bleiben!

In regelmäßigem Turnus lade ich Bildungsakteure aus dem Dresdner Westen in mein Abgeordnetenbüro zum Bildungsstammtisch ein, um mit ihnen aktuelle Fragen der Bildungspolitik zu besprechen. Aktuell haben wir uns, unterstützt von Stadträtin und Bildungspolitikerin Dana Frohwieser (SPD), in einer öffentlichen Sitzung mit dem Entwurf des Schulnetzplans auseinandergesetzt.

Schnell wurde deutlich: der Schulnetzplanentwurf berücksichtigt kaum qualitative Aspekte der Schulentwicklung und lässt teilweise überhaupt keinen Raum für einen Zuwachs an den Schulen. Dazu gehört der Raum für Inklusion, Integration von Kindern ausländischer Herkunft – beides macht kleinere Klassen erforderlich. Ab 2018 haben alle Oberschulen Schulsozialarbeiter, dazu ist Raum für Beratung erforderlich. Ohne Erweiterung der bestehenden Kapazitäten ist diese Aufgabe im Dresdner Westen nicht zu meistern!

Ideen zur Abhilfe gibt es bereits, werden aber von der Schulverwaltung (noch) nicht berücksichtigt. Der Bedarf nach Grundschulplätzen könnte mit einer vierzügigen 35. Grundschule und einer zweizügigen Gompitzer Grundschule abgefangen werden. Eine Initiative von Eltern besteht hier seit Jahren, wird aber ignoriert. Eine qualitative Aufwertung des Dresdner Westens wäre auch ein Gorbitzer Gymnasium, dass im Stadtteil die Möglichkeit zur Erlangung höherer Schulabschlüsse anbietet.

Der aktuelle vorgelegte Entwurf zur Schulnetzplanung von Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann setzt die Schulen im Dresdner Westen zukünftigen Problemen aus. Es sind letztlich die Eltern und ihre Kinder, die darunter zu leiden haben, wenn Schulwege unnötig lang sind oder die Qualität der Schule aufgrund von Platzmangel leidet.

Ich bitte Sie, bringen Sie sich in die aktuelle Diskussion über die Schulnetzplanung ein, solange noch die Möglichkeit dazu besteht.



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