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Datum 01. Januar 2009
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Der sächsischen Kreativwirtschaft mehr Beachtung schaffen

Seit Jahren arbeiten in der sogenannten "Kreativwirtschaft" weit mehr Menschen als in der sächsischen Automobilindustrie. Doch bisher werden sie und ihre Potentiale leider kaum ausreichend beachtet.
Nicht mal einen konkreten Ansprechpartner in ihrer Kommune können die sächsischen Kreativen bei Fragen zu Projektförderungen, Kreditnahmen etc. kontaktieren. Das soll und muss sich ändern. Denn mit über 3 Mrd. Euro Umsatz trug die Kreativwirtschaft bereits 2006 maßgeblich einen hohen Anteil am sächsischen BIP bei. Mit ihrem Antrag zur Landtagssitzung am 09. Mai 2012 möchte die sächsische SPD-Landtagsfraktion nicht nur die fehlende Lücke bzgl. der Vernetzung und Beratung schließen, sondern gleichfalls den 2008 erstmals aufgelegten Kultur- und Wirtschaftsbericht fortschreiben, um endlich aktuell gültige und belastbare Daten für die politischen Entscheidungsträger zu schaffen. Leider sieht die Sächsische Staatsregierung keinen Handlungsbedarf. Anstatt im Sinne der kreativwirtschaftlichen Akteure nach Lösungen zu suchen, die ihnen und ihrer Arbeit gerecht werden, sieht der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok, in seiner Stellungnahme auf den SPD-Antrag vielmehr ein mögliches Fehlverhalten der Betroffenen. So weißt er wider besseren Wissens nicht auf fehlende Förderprojekte, sondern weitestgehend auf ein "Wahrnehmungsproblem" der Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft hin. So jedenfalls sieht keine vernatwortungsbewusste Politik gegenüber unseren Schriftstellern, Filmemachern und Designern aus. Weitere Infos zum Antrag etc. erhalten Sie unter:

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