Über mich Aktuelles Landtag Wahlkreis Termine Kontakt Archiv Impressum
Bildungspolitik Kulturpolitik Reden Parlamentarische Anfragen
width=1
Datum 26. Juni 2014
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Sachsen braucht Route der Industriekultur – SPD-Antrag: Beschluss zur Landesausstellung korrigieren

Dr. Eva-Maria Stange, Stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Bildungs- und Kulturpolitik der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zur Landesausstellung Industriekultur:
„Die Staatsregierung muss ihren Beschluss zur Landesausstellung Industriekultur korrigieren“, erklärt Dr. Eva-Maria Stange. „Mit der Ausstellung 2018 soll die sächsische Industriekultur in ihrer Vielfalt und ihrer überregionalen Bedeutung sichtbar gemacht werden. Wir brauchen eine Route der Industriekultur durch Sachsen. Deswegen darf sich die Ausstellung nicht nur auf einen Ort oder gar ein Denkmal beziehen. Das ist fachlich unsinnig und widerspricht zudem einem Landtagsbeschluss vom 19.04.2011.“ Die aktuelle Entwicklung in Zwickau, die nun auch noch zu einer weiteren Verschiebung der Landesausstellung führen würde, bestärkte die Position der SPD Fraktion: „Das, was die Staatsregierung mit der Vergabe an Zwickau beschlossen hat, ist Verschwendung von Steuergeldern mit Null kulturpolitischer Wirkung. Es ist völlig unsinnig, ein privates Großobjekt mit öffentlichen Millionen zu sanieren, wenn es nicht einmal ein klares Nachnutzungskonzept gibt.“ Mit einem Antrag fordert die SPD-Fraktion die Staatsregierung auf, den Regierungsbeschluss vom 28. Januar 2014 zu korrigieren und die Landesausstellung zur Industriekultur dezentral zu gestalten. Dabei sei bei der Vergabe von Fördermitteln auf nachhaltige Wirkungen zu achten. So müsse mit der Landesausstellung u.a. der Grundstein für eine dauerhafte Pflege und öffentliche Präsenz des industriekulturellen Erbes in ganz Sachsen gelegt werden. Auch die weitere Entwicklung von Bildungs- und Erlebnisangeboten zur Industriekultur müsse berücksichtigt werden. Der Antrag der SPD-Fraktion wird am 30. Juni 2014 im Ausschuss für Wissenschaft, Hochschule, Kultur und Medien beraten.

width=1
zurück