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Datum 26. Oktober 2012
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Dresdens CDU agiert kultur- und verantwortungslos

Zur erneuten Debatte um die Zukunft des geplanten Kulturzentrums Kraftwerk Mitte (Kultur-Kraftwerk) erklärt Dr. Eva-Maria Stange, kulturpolitische Sprecherin der Sächsischen SPD-Fraktion und Dresdner Landtagsabgeordnete:
„Die von der Dresdner CDU erneut eröffnete Diskussion über den Ausbau des Kultur-Kraftwerks ist nicht nur kulturlos, sondern auch verantwortungslos. Nach jahrelangen Debatten über die Zukunft von Staatsoperette und theater junge generation (tjg), die nicht nur viel Zeit, sondern zwischenzeitlich auch viel Geld gekostet haben, wird erneut der Umbau des Kraftwerks Mitte als neues Kulturzentrum sogar gegen den erklärten Willen der Oberbürgermeisterin, Frau Orosz, in Frage gestellt. Für dieses Hick-hack auf dem Rücken der Beschäftigten der Operette, die auf viel Geld für dieses Zukunftsprojekt verzichtet haben, und gegen den Mehrheitswillen der Bürger der Stadt Dresden gibt es kein Verständnis mehr. Der CDU-Kreisverband ist eine Chaostruppe ohne Zukunftspläne für die von ihnen sonst so gelobte Kulturstadt Dresden. Würde sich in Dresden nicht der Freistaat mit der Semperoper, dem Staatsschauspiel, den Staatlichen Kunstsammlungen, dem Schloss und dem Zwinger engagieren, dann sehe es trübe aus für die Dresdner Bürger und die zahlreichen Touristen. Statt endlich den Weg frei zu machen für eine Kulturabgabe, die dann auch wenigstens einen kleinen Teil der Kulturausgaben mit befördert, blockiert die CDU in Dresden erneut alles. Es ist verantwortungslos, Bildung und Kultur gegeneinander auszuspielen. Eine Stadt, die wie kaum eine andere so begehrt ist bei Familien, braucht beides: gute Bildungseinrichtungen und eine vielfältige Kultur für alle Generationen. Die CDU in Dresden verspielt diesen Bonus mit ihrer Kulturblockade.“

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