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Datum 26. Juni 2012
Verfasser Dr, Eva-Maria Stange

Welterbe-Kandidaten: Lehren aus der Vergangenheit konsequent umsetzen -

Dr. Eva-Maria Stange, stellvertretende Vorsitzende und kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärt zur heutigen Entscheidung des Kabinetts über die sächsischen Vorschläge für die deutsche Tentativliste:
"Ich gratuliere allen sächsischen Welterbe-Kandidaten, die heute vom Kabinett zur Aufnahme in die Tentativliste vorgeschlagen wurden. Alle eingereichten Bewerbungen für den UNESCO-Welterbetitel hätten es verdient, als sächsischer Beitrag für die deutsche Tentativliste vorgeschlagen zu werden. Die Vielzahl der qualitativ hochwertigen Bewerbungen spiegelt vor allem das Verantwortungsbewusstsein und Engagement der Bürgerinnen und Bürger für ihr kulturelles Erbe wider. Mit dem neuen Auswahlverfahren hat die Staatsregierung erstmals Verantwortung von Anfang an übernommen. Damit wurden Lehren aus dem Fiasko um den Verlust des Welterbetitels für das Dresdner Elbtal gezogen. Nun gilt es, nicht auf halber Strecke stehen zu bleiben, auch um das Vertrauen bei den Gremien in Deutschland und bei der UNESCO wiederzugewinnen. Die sächsische Staatsregierung muss deshalb auch ihre gefährliche und zögerliche Haltung bei aktuellen Welterbe-Projekten beenden – auch gegen über den tschechischen Partnern. Alle Vorarbeiten zur Aufnahme des Welterbe-Projektes Montan- und Kulturlandschaft Erzgebirge in die UNESCO-Welterbe-Liste sind getan. Ich fordere die Staatsregierung nachdrücklich auf, den bisherigen Zeitplan einzuhalten und den Antrag bei der UNESCO im Februar 2013 einzureichen."

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