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Datum 01. Januar 2009
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Handlungsempfehlungen sind noch kein Handeln

Dr. Eva-Maria Stange, stellvertretende Vorsitzende und kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, erklärt anlässlich der Übergabe der Empfehlungen des wissenschaftlichen Beirates an den Zweckverband Sächsisches Industriemuseum:
"Außer Ankündigungen und schönen Worten sind von der Staatsregierung bis zum heutigen Tag kaum Taten zu sehen. Noch immer gibt es kein klares Bekenntnis des Freistaates, Verantwortung für seine sächsischen Museen zu übernehmen. Für die Zukunft der sächsischen Industriekultur ist die konkrete Rechtsform irrelevant - es zählt an erster Stelle, ob die Museen langfristig Planungssicherheit haben. Ebenso ist die Staatsregierung aufgefordert, die sächsische Industriekultur insgesamt zu stärken und weiter in das Bewusstsein des kulturellen Erbes zu rücken. Die sächsische Industriekultur muss Thema der vierten Sächsischen Landesausstellung werden. Wie weit sind die Vorbereitungen? Ist die Staatsregierung bereit, dafür Mittel in den nächsten Haushalt einzustellen? Was unternimmt die Staatsregierung im Bereich der Denkmalpflege? Wie unterstützt die Staatsregierung regionales Engagement? Die Arbeit des wissenschaftlichen Beirates ist wichtig, darf aber darf nicht zum Alibi für ein angebliches Handeln der Staatsregierung werden. In einer Kleinen Anfrage möchte ich daher wissen, was die Staatsregierung seit Vorlage der ersten Handlungsempfehlungen Ende 2010 konkret unternommen hat."

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