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Datum 31. Mai 2013
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Gymnasium Dresden-West steht in den Startlöchern

Dr. Eva-Maria Stange, SPD-Landtagsabgeordnete für den Dresdner Westen, begrüßt die Eröffnung des neuen Gymnasiums in Gorbitz (Leutewitzer Ring 141, 01169 Dresden) und erhofft eine langfristige Standortsicherung:
Die aktuelle Verwaltungsvorlage zur Wiederbelebung des ehemaligen Gorbitzer Andreas-Schubert-Gymnasiums zum Schuljahr 2014/15 ist eine erfreuliche Botschaft für Gorbitz und die Familien des Dresdner Westens. Damit wird zumindest ein Teil des Antrags der SPD-Stadtratsfraktion A0232 (2010) umgesetzt. Endlich erhält der Stadtteil sein kommunales Gymnasium zurück. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass die Freude darüber nicht lange andauern wird. So soll das neue vierzügige Gymnasium Dresden-West nur eine Vorstufe für das ab Schuljahr 2018/19 wiedereröffnete „Löffler-Gymnasium“ auf der Bernhardstraße darstellen. Anschließend müssten die bestehenden 16 Klassen umziehen. In das dann leerstehende Gorbitzer Gebäude würde das Berufsschulzentrum Ludwig-Gehe einziehen, obwohl die Raumkapazität bei wieder steigenden Schülerzahlen an den BSZ kaum ausreichen wird. Ist das wirklich notwendig? Ich denke nicht. Denn einerseits haben sich das Schulgebäude sowie das Gorbitzer Umfeld als Gymnasialstandort bewährt. So fühlen sich die Schüler, Lehrer und Eltern des Marie-Curie-Gymnasiums in ihrer derzeitigen auf dem Leutewitzer Ring wohl. Und auch die Anrainer und Anwohner freuen sich über ihre Gymnasiasten. Insgesamt ist es eine gute Werbung für den Bildungsstandort Gorbitz. Die verkehrstechnisch gute Erreichbarkeit wird nun auch vom Schulverwaltungsamt anerkannt und als Vorzug für die Schulstandortwahl gesehen. Andererseits zeigen die mittlerweile regelmäßigen Zahlenerhebungen bzgl. der Schülerzahlen ihre Wirkung: Die Schulverwaltung erkennt nicht nur die sich mit jeder neuen Prognose erhöhenden Bedarfe an, sondern sie ist jetzt endlich auch dazu bereit, auf diese flexibler zu reagieren. Sollten die Bedarfszahlen stadtweit und besonders auch im Dresdner Westen weiter ansteigen, wird man gar nicht umhinkommen, das Gymnasium Dresden-West als eigenständigen Standort zu erhalten. Andere Standorte können die Nachfrage schon heute nicht mehr abfangen. Vor allem die unmittelbaren Nachbargymnasien in Cotta und Plauen stoßen angesichts ihres eigenen Sanierungsbedarf längst an ihre Grenzen.

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