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Datum 02. Mai 2013
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Wegfall Haltestellen belastet Anrainer der Gröbelstraße

"Keine Zeit - ich steh im Halteverbot". Diese Aussage müssen sich die Gewerbetreibenden und Anrainer der Gröbelstraße in letzter Zeit immer wieder anhören. Nach Fertigstellung der Wernerstraße fahren die Busse auch weiterhin über die Gröbelstraße zur Kesselsdorfer Straße (kellei).
Dieses Anliegen konnten die DVB AG ggü. die städtischen Verkehrsbehörden mit dem Hinweis auf Zeit- und Wegeinsparungen bisher rechtfertigen. Dafür finanzierten sie auch die provisorische Ampelanlage, welche laut Straßenverkehrsbehörde auch den Fußgängern und Radfahrern wesentlich mehr Sicherheit gewährleistet. Insgesamt könne so sogar ein Bus mehr eingesetzt werden. Infolgedessen mussten die Autos an Ort und Stelle weichen. Doch halten sich die Leute auch an das Halteverbot und wie wirkt sich das Einbiegen der Busse in die kellei aus? All das wollten wir bei einem Vor-Ort-Termin gemeinsam mit Vertretern der städtischen Behörden sowie des Gewerbevereins Kesselsdorfer Straße ausloten. Grundsätzlich wurden wir Zeuge vor allem zweier Tatsachen: 1. Das Halteverbot nehmen nur die wenigsten Autofahrer ernst. 2. Durch ihr widerrechtliches Parkverhalten blockieren sie die Busse und erzeugen so ein faktisches Verkehrschaos. Dieses führt auch soweit, dass die Busse über die Fuß- und Radwege ausweichen müssen, wollen sie nicht mit entgegenkommenden Bussen oder parkenden Autos kollidieren. So kann es jedenfalls nicht bleiben. Bis Ende Mai wollen sich die Verantwortlichen zusammensetzen und Lösungsansätze im Sinne aller Beteiligten ausloten.

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