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Datum 17. Juli 2012
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Unfallgefahr an der Kreuzung Reisewitzer Straße/Clara-Zetkin-Straße gebannt

Vor einigen Wochen machte uns ein Bürger auf eine seiner Meinung anwachsende Gefahr im Bereich Reisewitzer Straße/Clara-Zetkin-Straße aufmerksam. So hätte es dort in letzter Zeit eine Unfallzunahme gegeben.
Vor allem beim Linksabbiegen bestünde hier eine erhöhte Unfallgefahr. Ein Ausweg könnte eventuell ein Verkehrsspiegel sein. Wir nahmen die Aussagen ernst und machten uns zunächst selbst ein Bild der Situation. Tatsächlich stellte sich auch in unseren Augen ein gewisses Gefahrenpotential vor Ort dar. Anschließend nahmen wir den Hinweis und unsere eigenen Beobachtungen zum Anlass, um ein entsprechendes Anschreiben an die dafür zuständige Unfallkommission zu senden. Dieses Gremium setzt sich aus Vertretern des Straßen- und Tiefbauamtes (STA), der Polizeibehörde Dresden zusammen und diskutiert über die lokalen Verkehrsschwerpunkte. Dabei untersucht es die empirisch auftretenden Unfallhäufigkeiten und konkreten Unfallgeschehen und leitet daraus sogenannte handlungsanleitende Prioritätenlisten ab, die konkrete Maßnahmen zur Minimierung einer realen Unfallgefahr beinhalten. In ihrem Antwortschreiben stellte die Unfallkommission fest, dass es sich nicht um einen "Unfallschwerpunkt" handelt, an dem sich in einem Kalenderjahr mehr als fünf gleichgeartete Unfälle ereignen; Dresden hat übrigens 200 solcher Unfallschwerpunkte. Gleichwohl wären die zuständigen Behörden und Gremien nun sensibilisiert und würden die Entwicklung vor Ort weiter beobachten. Ein Verkehrsspiegel wäre jedoch kein geeignetes Mittel, um die Unfallgefahr zu bannen. So würden diese oftmals ein verzerrtes Abbild der Verkehrssituation liefern und mithin zu falschen Einschätzungen seitens der Verkehrsteilnehmer führen. Im Endeffekt könnte dadurch die Unfallgefahr sogar erhöht werden. Im Übrigen unterliegen Verkehrsspiegel anders als Straßenverkehrsschilder nicht der Aufsicht der Straßenverkehrsbehörde und könnten demnach nur durch den Baulastträger (also das STA) installiert werden. Davon sei aber nicht auszugehen. Zunächst schien damit die Sache mehr oder wenig beendet. Doch nun erhielten wir zusätzlich Post von der Straßenverkehrsbehörde. Darin machte man uns darauf aufmerksam, dass angesichts der parkenden Autos im o.g. Verkehrsbereich die Sichtverhältnisse verbesserungswürdig seien. Insofern wurde am 9. Juli 2012 ein Park- und Halteverbortsschild im Bereich Reisewitzer Straße landwärtiger Richtung, 10m nach Einmündung Clara-Zetkin-Straße, installiert. Bleibt zu hoffen, dass damit die Gefahr vor Ort etwas gebannt wurde. Sollten Sie gegenteilige Beobachtungen machen, dann melden Sie sich bitte bei uns. Wir bleiben dran.

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