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Datum 15. Juli 2014
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Lehrerbildung braucht Verlässlichkeit und Wertschätzung

Dr. Eva-Maria Stange, Stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Bildungspolitik der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, und Holger Mann, Sprecher für Hochschule und Wissenschaft der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zu neuen Bildungsprotesten
„Wie viele Protestaktionen sind eigentlich noch nötig, damit Sachsens Koalition die Lage in Kitas, Schulen und Hochschulen realistisch sieht“, kommentieren Dr. Eva-Maria Stange und Holger Mann den Studenten-Aktionstag „MACH MIT! Setze ein Zeichen gegen die Missstände in der Lehrer_innenbildung in Sachsen!“. „Den Protesten können wir nur voll und ganz zustimmen. Lehrerbildung braucht Verlässlichkeit und Wertschätzung.“ „Es ist sträflich, dass Schwarz-Gelb nach wie vor die Forderungen der Studierenden und Referendare im Lehramt ignoriert. In der Staatskanzlei sollten mehr als die Alarmglocken schrillen, wenn gut ausgebildete junge Leute erklären, dass sie den Freistaat verlassen werden, um in einem anderen Bundesland zu arbeiten“, so Holger Mann. „Um Verlässlichkeit für künftige Studierende, Schulen und Staat herzustellen, ist ein Lehrerbildungsgesetz unerlässlich. Nur so können Partizipations- und Mitgestaltungsmöglichkeiten garantiert werden. Auch die Forderungen nach einer Ausbildung in Schulstufen mit gleicher Studiendauer sowie Umgestaltung des Vorbereitungsdienstes werden von der SPD-Fraktion geteilt.“ „Wegen der Schlechterstellung von angehenden Grund- und Mittelschullehrern durch die verkürzte Studiendauer und wegen der Verkürzung des Referendariats auf ein Jahr zeichnen sich gravierende Probleme ab“, so Dr. Eva-Maria Stange. „Weil nicht klar ist, ob ihre Ausbildung außerhalb Sachsens anerkannt wird, wandern zahlreiche Studierende bereits vor dem Abschluss der Ausbildung in andere Bundesländer ab.“ „Am kritischsten aber ist der Umgang mit den jungen Lehrkräften in der Phase der Bewerbung für den sächsischen Schuldienst. Monatelang erhalten sie keine Antwort auf ihre Bewerbungen, um dann erst kurz vor der Sommerpause vielleicht eine für ein Jahr befristete Stelle angeboten zu bekommen.“

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