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Datum 08. Juli 2014
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe in Sachsen

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel - so lautet auch in der Politik oft die Devise. So läutet das Ende einer Legislatur bereits den Beginn einer neuen ein. Und dann wird auch stets um den künftigen sächsischen Doppelhaushalt gestritten.
Da passt es wunderbar, wenn man sich rechtzeitig auch des Themas der Kinder- und Jugendhilfe in Sachsen annimmt. Immer wieder hört man, dass die jungen Menschen unter uns das wichtigste Potential unseres Landes sind. Investitionen in Bildung und Betreuung würden sich in der Zukunft auch positiv auf das wirtschafliche Wachstum auswirken. Da ist es schon komisch, wenn gerade die konservativ-liberale Staatsregierung in Sachsen die hiesige Kinder- und Jugendhilfe eher stiefmütterlich behandelt und mithin enorme ökonomische Potentiale nicht abruft. Massive Kürzungen in der Landesjugendpauschale belasten die kommunalen Träger der Einrichtungen. Kürzungen in den Angeboten sind dann die Folge; auch Stellenstreichungen. So wurden in den vergangenen Jahren 142 Vollzeitstellen landesweit gestrichen. Auch die Schulsozialarbeit muss ausgebaut werden. Und die wissenschaftliche Begleitung und inhaltliche Fokussierung der Landesjugendpolitik sind ebenfalls mangelhaft. Es gibt also genügend Gründe und Baustellen, die sächsische Kinder- und Jugendarbeit nachhaltig und an den Bedürfnissen der Jugendlichen sowie der lokalen Strukturen anzupassen. Der Antrag der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag möchte ein wichtiger Baustein dieses notwendigen Maßnahmekatalogs sein.

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