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Datum 14. Mai 2014
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Quartiersmanagement für Gorbitz sichern

Dr. Eva-Maria Stange, SPD-Landtagsabgeordnete für den Dresdner Westen, äußert sich zur Information der Stadtverwaltung Dresden über die erfolgte Vertragsunterzeichnung mit dem Quartiersmanagement Gorbitz:
„In einer Mitteilung an die Dresdner Stadtratsfraktionen gibt die Oberbürgermeisterin Helma Orosz bekannt, dass nun auch für das Jahr 2014 die Weiterarbeit der Gorbitzer Quartiersmanager sowie die Bereitstellung des sogenannten Verfügungsfonds abgesichert seien. Somit ist im Vorfeld des anstehenden Gorbitzer Westhangfestes Planungssicherheit für die Gorbitzer Akteure geschaffen worden. Das reicht allerdings nicht. Denn in ihrer Erklärung geht die Oberbürgermeisterin nicht auf konkrete Inhalte der Vereinbarung ein. Wird es Kürzungen bei den Sach- und Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr geben? Dies würde die Arbeit der Quartiersmanager vor Ort drastisch verschlechtern. So käme es neben verkürzten Öffnungszeiten auch zum Abbau von Angeboten in der Bürgerbetreuung sowie der für den Stadtteil wichtigen Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit. Seit Ende des vergangenen Jahres gibt es Vermutungen, dass sich die Ausstattung des QM Gorbitz für dieses Jahr im Vergleich zu den Vorjahren massiv verschlechtert. Daher habe ich mich gemeinsam mit der Stadtteilrunde Cotta seit Jahresbeginn für eine finanzielle Ausgestaltung des QM Gorbitz eingesetzt, die ein Arbeiten für und mit den Gorbitzer Bürgerinnen und Bürger ermöglicht. Qualifizierte Quartiersmanager dürfen nicht zu Minijobbern werden. Die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Netzwerkpartner in Gorbitz benötigen Klarheit über die konkrete Arbeitssituation des QM in Gorbitz. Was kann es noch leisten und was wird zukünftig nicht mehr möglich sein? Eine Anfrage an die Oberbürgermeisterin soll diese Fragen beantworten helfen. Um langfristig solche jährlichen Unsicherheiten zu umgehen, sollte der Stadtrat schnellstmöglich den Antrag der SPD-Stadtratsfraktion zur Finanzierung unserer Quartiersmanager aus Mitteln des Woba-Verkaufs beschließen (Drs. A0844/14).“

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