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Datum 07. Mai 2014
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Erst Wandern, dann ab zum Sport

Der 6. Mai 2014 stand für uns ganz im Zeichen des Sports. Zunächst wanderten wir durch unseren schönen Stadtteil Löbtau und anschließend ging es zur sportlichen Diskussion nach Cotta.
Ab 16 Uhr trafen sich ca. 35 Teilnehmer zum Stadtteilspaziergang durch Löbtau. Im Zentrum stand dabei die Besichtigung des sanierten "Weißeritzgrünzugs". Dieser wurde mit Hilfe der sogenannten "EFRE-Mittel" der EU gründlich wiederhergestellt und beinhaltet heute zahlreiche Kita-Plätze, neue Hausfassaden und aufgeräumte Grundstücke von der Freiberger Straße bis tief nach Löbtau-Süd. Wer hier lange nicht mehr spazierte, der erkannte die schmucken Häuser und nagelneuen Kindergärtenlandschaften kaum wieder. Insofern ist Europa manchmal näher bei uns als wir dachten. Und gestern traf dies nicht nur finanziell, sondern auch baulich zu. Denn uns begleitete Constanze Krehl, die als langjährige Brüsseler Abgeordnete genau für solche Strukturfondsmittel zuständig ist. Ab 19 Uhr fanden wir uns dann in der Sportlerklause des Eisenbahner-Sportvereins Dresden e.V. (ESV) wieder. Denn es stand viel Sport auf dem Programm. Gemeinsam mit Stadträten, Kreissportbündlern und Sportvereinsrepräsentanten diskutierten wir unter über die Sportförderpolitik im Freistaat Sachsen und deren Umsetzung hier in Dresden. Dabei wurde schnell klar, dass grundsätzlich eine positive Entwicklung des Sports in Dresden zu verzeichnen ist. Aber auf diesem Level darf man sich nicht ausruhen. Vielmehr gelte es, zukünftig die von allen bestätigte hohe gesellschaftspolitische Wirkung und Bedeutung des Breitensports auch auf der politischen Ebene stärker zu gewichten. Auf der Landesebene sollte es bald gelingen, die dringend benötigte Investitionsförderung durch ein allgemein verbindliches Sportförderungsgesetz festzuschreiben. Dadurch könnte man den Kommunen Planungssicherheit bei der Absicherung ihrer kommunalen Aufgaben bzgl. der Sportstätten und Vereinsförderungen bereitstellen. Gleichfalls sollten die Unterstützungsleistungen zur Ausbildung von Übungsleitern im Erwachsenenbereich sowie eine Ausweitung der Übungsleiterpauschale erfolgen. Auch eine unbürokratischere Verbindung von GTA-Angeboten in den Schulen mit den Sportvereinen gelte es herzustellen. Denn diese können die Kinder nicht nur mit dem Sport in Verbindung bringen, sondern sie stellen auch eine immer wichtiger werdende Rolle in der Gewinnung von Nachwuchsmitgliedern für unsere Vereine dar. In der Stadt gelte es vor allem, die dringend notwendigen personellen wie strukturelle Veränderungen im für den Sport zuständigen Geschäftsbereich anzugehen. Darüber hinaus sollte man über die Installierung eines Sportamts nachdenken. Und letztlich müsse eine Verstetigung der Nutzungszeiten der Schulsporthallen ab 16 Uhr für Vereine durchgesetzt sowie die Kontinuität der jährlich kalkulierten Sportstättensanierungen erhalten werden. Wir danken allen Beteiligten und ganz besonders Frau Ricarda Häuser für die kenntnisreiche Führung durch Löbtau sowie Frau Eileen Mägel für die bravouröse Moderation der Abendveranstaltung.

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