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Datum 27. März 2014
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Vision Dresden als Kulturhauptstadt Europas 2025

Im Jahr 2025 wird Deutschland das nächste Mal eine der beiden Kulturhauptstädte Europas stellen können. Dresden könnte sich bewerben. Die SPD-Fraktion hat zu dieser Vision einen Antrag eingereicht (siehe Anhang inklusive Zusatzinformationen), um rechtzeitig die Voraussetzungen für eine Bewerbung zu klären. Dazu Peter Lames, Vorsitzender der SPD-Fraktion Dresden:
Die Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt 2025 bietet eine einzigartige Chance die kulturellen Potenziale unserer Stadt voll zur Entfaltung zu bringen, die Stadt mit ihren Stärken in der Welt zu präsentieren und neue Kräfte zu wecken. Darüber hinaus zeigen die Erfahrungen bisheriger europäischer Kulturhauptstädte, dass der Titel wie ein Katalysator für andere Projekte der Wirtschafts- und Stadtentwicklung wirken kann. Die Evaluationen bisheriger Kulturhauptstädte zeigen aber auch, dass erfolgreiche Bewerbungen gut und langfristig vorbereitet sein müssen. Mit unserem Antrag wollen wir darum den Vorbereitungsprozess frühzeitig anstoßen und um Unterstützung werben. Bis Ende des Jahres soll die Verwaltung die Erfolgsaussichten klären und einen Vorschlag für das weitere Verfahren erarbeiten. So können wir die Anforderungen auch im Haushaltsentwurf 2015/2016 berücksichtigen. Dr. Eva-Maria Stange, kultur- und bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, ergänzt: "Die Landeshauptstadt Dresden bringt alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung mit. Dresden liegt im Herzen Europas, Dresden ist bekannt für seinen kulturellen Reichtum an Architektur, bildender Kunst, Musik, Literatur, Tanz... Einzigartig verbinden sich die Kulturlandschaft des Elbtals mit mehr als 800 Jahren Kultur- und Stadtgeschichte. Aktuell hat Dresden mit der Gartenstadt Hellerau gute Voraussetzungen, erneut um den Weltkulturerbetitel zu kämpfen. Dresden ist vor allem einzigartig reich an kreativen Menschen: Mit der freien Kunst- und Kreativszene, mit seinen drei Kunsthochschulen (Tanzhochschule Palucca, Musik- und Bildenden Künste). Mit seinen kulturinteressierten Bürgerinnen und Bürgern - jungen wie Älteren. Eine besondere Chance bietet auch die Kooperation mit den Einrichtungen des Wissenschaftsstandorts Dresden. 36.000 Studierenden und rund 6.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Hochschulen und Forschungseinrichtungen erster Klasse sind in Dresden tätig. Mit dem Exzellenzstatus der TU Dresden ist heute schon ein enges Zusammenwirken zwischen Wissenschaft und Kunst und Kultur weit über die Grenzen der Stadt verbunden (vgl. www.dresden-concept.de). Es ist eine faszinierende Vorstellung, wie aus all diesen Potenzialen ein stimmiges Gesamtkonzept für eine Bewerbung Dresdens als Europäische Kulturhauptstadt entwickelt werden kann. Welche eine Aufbruchstimmung möglich wäre, wenn man diese Vision gemeinsam mit den Menschen auf den Weg bringt! Es ist aber auch eine große Herausforderung, die eine sorgfältig erarbeitete und mit vielen Partnern abgestimmte Grundlage erfordert. Klar ist ist auch, dass es einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Stadt, Land und Bund bedarf, um dieses Ziel erfolgreich zu gestalten. Darum kommt die Initiative zur Vorbereitung einer Bewerbung jetzt zur rechten Zeit." Hintergrundinformation: 2014 gehen die Bewerbungsaufforderungen für die Kulturhauptstädte ab 2020 von der EU an die Mitgliedsstaaten. Sechs Jahre vor Beginn des jeweiligen Kulturhauptstadtjahres fordern dann die Mitgliedstaaten interessierte Städte auf, Bewerbungen einzureichen. Deutschland wird dies also bis 2019 tun. Schon zuvor sollte die Bewerbung sorgfältig vorbereitet und abgestimmt sein, um Erfolgschancen zu haben. Görlitz hat seinen Beschluss, am Wettbewerb für 2010 teilzunehmen, im Frühjahr 2001 gefasst.

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