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Datum 05. Februar 2014
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

SPD Dresden-West fordert: Elternwillen endlich umsetzen – Gompitzer Schulerweiterung im nächsten Doppelhaushalt festschreiben

Seit Jahren kämpft eine engagierte Elternschaft auch mit Unterstützung der SPD-Landtagsabgeordneten, Dr. Eva-Maria Stange, um die dringend notwendige Zweizügigkeit der 74. Grundschule in Gompitz. Bisher konnten sie dabei leider nicht auf die Unterstützung der Schulverwaltungsbehörden in Stadt und Land setzen. Und auch die lokalen CDU-Vertreter im Ortschaftsrat wie im Stadtrat haben dazu keine einheitlich Position zugunsten der Schulerweiterung finden können.
„Die dringende Notwendigkeit der Schulerweiterung zu übersehen, grenzt schon an politischer Ignoranz. In den vergangenen Jahren sind viele Familien in die Ortsteile der Ortschaften Gompitz und Altfranken gezogen. Neben der Lage im Grünen war dafür auch die örtliche Bildungsinfrastruktur stets ein wichtiger Grund. Die Kinderzahlen steigen beträchtlich an. Der Kindergarten „Spatzennest“ in Gompitz bekommt das schon heute deutlich zu spüren. Der notwendige Neubau einer Kindertagesstätte in Altfranken konnte auch mit Unterstützung des Kita-Eigenbetriebs der Stadt und des Ortschaftsrates Altfranken vorangetrieben werden. Kinder sind willkommen in einer alternden Gesellschaft. Doch sie benötigen auch einen Platz in einer möglichst wohnortnahen Kita und Grundschule. Da darf die Politik die Familien nicht im Regen stehen lassen“, so Dr. Eva-Maria Stange, SPD-Landtagsabgeordnete für den Dresdner Westen. Dieser Grundsatz scheint für Altfranken und Gompitz anscheinend nicht zu gelten. Statt die Gompitzer Schulerweiterung zu forcieren und somit möglichst kurze Schulwege für alle Familien zu garantieren, habe die Stadt im neuen Schulnetzplan die Grundschulbezirke 2012 neu eingeteilt. So werden die Altfrankener Kinder seit Beginn des Schuljahres 2013/14 in die wieder eröffnete und unsanierte Naußlitzer Grundschule oder nach Löbtau-Süd eingeschult. Einige Kinder konnten bisher mit Ausnahmegenehmigung in die nahegelegene Pesterwitzer Grundschule gehen, die aber im Schulbezirk Freital liegt. Auch dort sind die Kinderzahlen gestiegen. Ob es daher auch in diesem und den kommenden Schuljahren gelingt, Kinder dort wortortnah zu beschulen, hängt vom Willen der Sächsischen Bildungsagentur ab. „`Kurze Wege für kurze Beine – das wünschen sich die Eltern für ihre Kinder. Nur so lässt sich verhindern, dass die Kinder nicht schon mit sechs oder sieben Jahren aus ihrem Freundeskreis und sozialem Umfeld herausgerissen werden. Insofern sollten von nun an alle politisch verantwortlichen Akteure im Ortschaftsrat wie auch im Stadtrat einen Kauf des bereits anvisierten Grundstücks der Firma Sanitär Heinze vorantreiben und damit die Grundvoraussetzung für den notwendigen Schulerweiterungsbau unterstützen. Die SPD wird die Erweiterung der 74. Grundschule auch im anstehenden Kommunalwahlkampf offensiv vertreten. Wir wollen, dass der nächste Dresdner Stadtrat die Anliegen der Gompitzer und Altfrankener Familien berücksichtigt und im Doppelhaushalt 2015/16 die notwendigen Gelder eingestellt werden. Es muss endlich grünes Licht für die Zweizügigkeit und die Wiederaufnahme aller Schüler von Altfranken bis Unkersdorf geben“, erklärte Paul Wache, neuer Vorsitzender des SPD Ortsvereins Dresden-West.

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