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Datum 14. Oktober 2013
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Sprachförderung: Freistaat verteilt Hefter an die Schulen

Heute verkündete die sächsische Kultusministerin mit voller stolz, wie die sächsischen Lehrerinnen und Lehrer zukünftig das deutsche Sprachvermögen von Einwandererkindern fördern sollen.
dass der Freistaat jetzt viel tut für die Sprachföderung von Einwandererkindern, in dem die Schulen einen 32-Seiten Hefter mit Hinweisen und Diagnosebögen erhielten, kam mdr-Und zwar mit einem 32-seitigen Hefter, den ihnen das Kultusministerium an die Hand gibt. Darin sollen gewisse Kriterien und Bewertungsindikatoren enthalten sein, mit denen sie das aktuelle Sprachvermögen einschätzen und demnach verbessern können. In Zeiten eines wachsenden Lehrermangels bei gleichzeitig ansteigenden Schülern scheint diese Art der Förderung etwas kurios. Stattdessen sollten die Rahmenbedingungen an den Schulen verbessert werden: 1. Gilt es, mehr Lehrer einzustellen, um die Klassen verkleinern zu können. Denn in Klassen mit 28 Kindern leiden vor allem die Kinder, deren Sprachvermögen leider bisher nicht ausreichend entwickelt ist. 2. Das zur Förderung der deutschen Sprache extra geschaffene Fach "Deutsch als Fremdsprache" muss wieder in den Fokus gesetzt werden. In den vergangenen Jahren sind mehr als 10% der angesetzten Stunden ausgefallen. Da ist es kein Wunder, dass die Sprachförderung zu kurz kommt. Die Debatte können Sie in der Mediathek von mdr-Info, mit dem Beitrag vom 14. Oktober 2013 (16:21 Uhr) nachhören.

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