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Datum 04. Juli 2013
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Gute Rente heute und für kommende Generationen

Durch den demografischen Wandel und eine wachsende Anzahl älterer Menschen in Deutschland, rückt das Thema „Rente“ stärker in die öffentliche Wahrnehmung.
Aus diesem Grund diskutierte Dr. Eva-Maria Stange, SPD-Landtagsabgeordnete für den Dresdner Westen und stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende im sächsischen Landtag, am 04.07.2013 mit etwa 20 Rentnerinnen und Rentnern in der AWO-Begegnungsstätte Dresden-Löbtau, Hainsberger Straße 2. In einer leidenschaftlich kontroversen Diskussion wurden Fragen wie beispielswiese zur Ost-West-Angleichung, Anerkennung von Erziehungsjahren oder auch zur Finanzierung steigender Kosten bei gleichzeitiger Altersarmut debattiert. Dr. Stange erklärte dazu: „Das Problem der auf uns zu rollenden Altersarmut kann nicht nur durch zunehmende Steuerfinanzierung bewältigt werden. Man muss die Ursache bekämpfen und die liegt ganz klar bei zu geringen Löhnen und Gehältern. Wer schon heute nicht von seiner Arbeit leben kann, wie sollen diese Menschen von einer noch geringeren Rente leben?“ Als Lösungen wurde ein flächendeckender Mindestlohn von mindestens 8,50€ offeriert; des Weiteren die von der SPD konzipierte aus Steuern finanzierte Solidarrente von 850 Euro, die Menschen mit niedriger Rente vor dem Gang zum Sozialamt bewahren soll. Dr. Stange erklärte in diesem Zusammenhang ebenso die feste Absicht der SPD schrittweise die Rentensysteme in Ost und West anzugleichen. „Würden wir aber sofort eine Angleichung vornehmen, kostet das 6 Mrd. Euro jährlich. Das ist nicht finanzierbar und würde vor allem für die heutigen Alt-Rentner neue Ungerechtigkeiten schaffen.“ Eine Ursache für die immer noch vorhandenen Unterschiede liegt in den niedrigeren Einkommen im Osten. Bis 2020 soll eine Angleichung der Rentensysteme schrittweise erfolgen und damit eine Gerechtigkeitslücke geschlossen werden.

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