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Datum 23. November 2012
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Der Freistaat Sachsen und das Pumpspeicherwerk Niederwartha

Seit Monaten wird über die Zukunft des Niederwartha PSWs diskutiert. Mittlerweile hatte sich eine lokale BI gegründet. Auch die umstrittenen Netznutzungsgebühren für ein PSW wurden im Falle entsprechender Modernisierungen bzw. erhöhter Leistungsfaktoren seitens des Bundestages -und rates mittlerweile abgeschafft.
Das alles nutzt nur dem hiesigen PSW in Niederwartha nichts. Denn es kann die erforderlichen Leistungsfaktoren ohne eine grundlegende Modernisierung durch den Betreiber Vattenfall nicht erfüllen. Und die nötige Modernisierung würde 150-200 Mio. € kosten. Davon schreckt Vattenfall aber bisher zurück. Da fragt man sich, ob und wenn ja welche Handlungsmöglichkeiten die Sächsische Staatsregierung sieht, um das nicht nur zur Energieversorgung, sondern auch zum Erhalt des Stauseebads Cossebaude bedeutende Pumpspeicherwerk zu erhalten. Die Antwort fällt nüchtern aus: Bis auf Gespräche und Verhandlungen seien dies allein betriebswirtschaftliche Entscheidungen Vattenfalls. Von einer möglichen Investitionsförderung möchte die Staatsregierung nichts wissen. Das ist aber weder im Sinne der Energiewende noch entspricht es einer nachhaltigen Energie- und reginal verantwortlichen Wirtschaftspolitik, welche insbesondere auch der dezentralen Energieversorgung und nachhaltigen Rechnung tragen sollte. Beide Voraussetzungen könnte das PSW Niederwartha erfüllen.

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