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Datum 12. Dezember 2012
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße in den Doppelhaushalt 2013/14 einstellen – Stadtrat steht in der Pflicht, seinen eigenen Beschluss umzusetzen!

Dr. Eva-Maria Stange, SPD-Landtagsabgeordnete des Dresdner Westens, appelliert an die Dresdner Stadträte, im Rahmen der weiteren Diskussionen über den kommenden Doppelhaushalt 2013/14 den Umbau der Zentralhaltestelle zum autorfreien Boulevard zu beschließen:
„Ich begrüße die Entscheidung der Stadträte, die Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2013/14 bis in das kommende Jahr hinein weiterzuführen. Damit besteht auch noch die Chance, dass die bisher nicht eingestellten Finanzmittel für den autofreien Umbau der Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße durchgesetzt werden können. Der Stadtrat steht in der Pflicht, seinen Beschluss von .Januar 2011 auch finanziell zu untersetzen. Ich hoffe inständig, dass diese Gelder in den weiteren Verhandlungen endlich beschlossen werden. Seit 1994 diskutieren Einwohner vor Ort und Akteure der Landeshauptstadt Dresden über eine autofreie Zentralhaltestelle in Löbtau. Neben den enormen Sicherheitsverbesserungen für Fußgänger, Radfahrer, ÖPNV-Nutzer und Autofahrer würde dadurch die Aufwertung des Stadtteils weiter vorangehen. Deshalb setzen sich die Bürger auch sehr für den Umbau ein. Das bewies nicht zuletzt die Unterschriftensammlung, die wir gemeinsam mit der BI pro Boulevard in den Sommermonaten dieses Jahres durchführten. Mehr als 1100 Unterschriften konnten wir dem zuständigen Baubürgermeister Jörn Marx übergeben. Daher können es die Anwohner überhaupt nicht nachvollziehen, warum der Umbau im bisherigen Haushaltsentwurf noch nicht enthalten ist. Erfreulich ist, das Herr Bürgermeister Marx nach der Unterschriftenübergabe einen entsprechenden Mehrbedarf für seinen Haushalt angemeldet hat. Jetzt sind die Stadträte am Zug, diesen auch im Haushalt aufzunehmen. Ein Umbau kostet der Stadt Dresden lediglich ca. 1,5 Mio. €. Dreiviertel der Gesamtkosten in Höhe von 6,2 Mio. € würde durch den Bund und den Freistaat Sachsen über das „Straßenbahnen-2020“-Projekt bereitgestellt werden. Ein nachvollziehbarer Einwand gegen den Umbau aus Kostengründen erscheint somit obsolet. Die vor wenigen Wochen beendete Sanierung der Wernerstraße wurde immer als erste notwendige Maßnahme im Rahmen des Umbauverfahrens der Zentralhaltestelle zum autofreien Boulevard erklärt. Dabei muss es auch bleiben und die weiteren fälligen Umbauschritte müssen bis Ende 2014 umgesetzt werden. Die Bürger wissen, dass es viele Stadträte gibt, die sich intensiv für die Boulevardlösung einsetzen. Insofern hoffen sie, dass auch diejenigen für die Bereitstellung der Finanzmittel stimmen, die bisher eher Gegner der autofreien Zentralhaltestelle waren. Denn einerseits haben die Menschen vor Ort langsam die Nase voll von den immer wiederkehrenden Ankündigungen und Versprechen. Sie wollen, dass die Umbaumaßnahmen endlich beginnen.“ Detaillierte Informationen zur Problematik finden Sie unter: https://www.youtube.com/watch?v=1OSt4rnzY-o&feature=plcp

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