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Datum 22. Juni 2012
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Mehr Sicherheit an der Zentralhaltestelle Tharandter Straße

Nach einer Informationsveranstaltung mit der Bürgerinitiative pro Boulevard in der AWO-Begegnungsstätte am Bonhoeffer Platz wandte sich Eva-Maria Stange in einem Schreiben an den Baubürgermeister Jörn Marx, um für mehr Sicherheit vor Ort zu werben.
Darin wies sie vor allem auf die bisherige Nichteinhaltung des vorgeschriebenen Tempo 20 km/h-Limits hin. Außerdem kritisierte sie im Namen der älteren Besucher der Veranstaltung den nichtbarrierefreien Zustand der Haltestelle und plädierte dabei insbesondere für eine Absenkung der Bürgersteige. Dies soll das Überqueren der Straße erleichtern. In seinem Antwortschreiben griff Herr Marx diese Punkte wie folgt auf: 1. Die Aufgabe der Überwachung der Geschwindigkeitsbegrenzung wurde an das zuständige Ordnungsamt mit Bitte um Umsetzung weitergeleitet: Wie die praktische Überwachung vor Ort stattfinden soll, bleibt jedoch unklar. Aufgrund der besonderen Situation vor Ort (komplexes Nadelöhr aus Fußgängern, Autofahrern, Radfahrern und ÖPNV) scheint die Durchführung mobiler Blitzkontrollen nur schwer durchführbar. Und das Fehlen entsprechender Freiflächen zur Aufstellung solcher Anlagen erschwert ein solches Verfahren obendrein. Besser scheint da ein stationäre Blitzeranlage; diese wird seitens der Stadt aber abgelehnt. 2. Der Umbau der Haltestelle im Sinne einer gesteigerten Barrierefreiheit ist infolge des positiven Stadtratsbeschluss zum Bau des Boulevards vom Januar 2011 bereits in Vorplanung. Bis zum 4. Quartal 2012 soll ein entsprechender Entwurf vorliegen. Doch gebaut werden könne nur, wenn die benötigten Mittel Eingang in den nächsten Doppelhaushalt der Landeshauptstadt Dresden fänden. Erst dann würde das Vorplanungskonzept an das Straßen- und Tiefbauamt zur Durchführung weitergeleitet. 3. Eine Absenkung der Bordsteine, die mindestens seitens den älteren Menschen und jungen Eltern mit Kindern als dringlich erachtet wird, lehnt die Landeshauptstadt aus straßenverkehrsrechtlichen und sicherheitsmäßigen Gesichtspunkten ab: Diese Argumentation scheint mir zu unschlüssig und teilweise auch widersprüchlich. Einerseits hätte eine Absenkung der Bordsteine hätte entgegen den Aussagen von Herrn Marx keine negativen Auswirkungen auf das Ein- und Aussteigen in die Straßenbahnen, da man hierfür bekanntlich auf die Straße gehen muss. Und andererseits könnte man die Gefahr des Wendens dadurch bannen, dass man das Queren der Straßen durch entsprechende Verkehrsführungssysteme einschränkt. Dafür eignet sich z.B. die Abmarkierung der Gleisbereich, um das Überholen der stehenden ÖPNV-Verkehrsmittel zu verhindern. Herr Marx hatte im Rahmen einer zum Thema passenden Informationsveranstaltung im Mai 2011 auch zugesagt, diese Maßnahme dann zu umsetzen, wenn weiterhin Sicherheitsdefizite vor Ort festzustellen sind. Gern können Sie mir Ihre Meinung und Anmerkungen zu diesem Thema jederzeit mitteilen. Im Übrigen läuft unsere Unterschriftenaktion zur Bereitstellung der Finanzmittel zum Bau des Boulevards im Rahmen des kommenden Doppelhaushalts 2012/13 weiter. Am 6. und 20. Juli stehen wir dazu ab 17 Uhr am Dreikaiserhof.

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