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Datum 27. Januar 2012
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Neues zur Parkplatzproblematik auf der kellei und zur Verkehrslage in der Zentralhaltestelle

Als im vergangenen Jahr im Zuge unserer Bemühungen um mehr Sicherheit an der Zentralhaltestelle Tharandter Straße einige Maßnahmen seitens der Stadt umgesetzt, schienen viele ob ihrer Wirksamkeit skeptisch, die meisten waren aber zunächst freudig gespannt. Die Antwort der Stadtverwaltung auf die Anfrage der SPD-Stadtratsfraktion gibt nun weitere Anhaltspunkte, die sich in das Gesamtgefüge der persönlichen Erfahrungen vor Ort einordnen lassen.
Nach mehrmonatiger Bewährungsprobe lassen sich nun einige Schlussfolgerungen ziehen: Das Tempo-20-Schild erzielt kaum Wirkung. Die Autofahrer halten sich nur seltenst an diese Geschwindigkeitsbegrenzung. Ohne eine ständige Kontrolle scheint diese Maßnahme unwirksam. Die geplante Abmarkierung des Mittelstreifens oder zumindest die Installierung eines deutlichen Überholverbots wird seitens der Stadtverwaltung weiterhin nicht für notwendig erachtet. Auch die Fahrräder fahren im Haltestellenbereich immer noch auf dem Fußweg und gefährden damit sich und die Fußgänger. In diesem Sinne würde eine nochmalige Begehung der Straßensituation vor Ort durch die Verantwortlichen Sinn machen. Vielleicht kämen auch sie dann zur Ansicht, dass verstärkte eine Verkehrskontrolle insgesamt nötig ist. Gleichwohl gibt es auch positive Entwicklungen. So hält die Stadtverwaltung eine Absenkung der Bordsteine für umsetzbar, um die Haltestelle barriereärmer zu gestalten. Das wird viele Ältere, Eltern mit Kleinkindern und behinderte Mitmenschen freuen. Und auch die Verbreiterung des nördlichen Fußgängerwegens scheint nun bald umgesetzt zu werden. Doch auch die Abschaffung zahlreicher Kurzzeitparkplätze infolge eines Gerichtsurteils zur Abordnung der Radfahrer auf die Straße ist ein weiterhin ungelöstes Problem. Viele Händler müssen infolgedessen umfangreiche Umsatzeinbußen hinnehmen. Immerhin erkannte auch die Stadt das Problem. So errichtete sie vor allem im unteren Bereich bereits 25 Stellplätze; 17 weitere sollen folgen. Doch das scheint vielen Betroffenen vor Ort immer noch ungenügend. Denn oberhalb der Rudolf-Renner-Straße gab es bisher keine Planungen und/oder Baumaßnahmen zur Schaffung zusätzlicher Stellflächen. Das sollte jedoch erfolgen, um sowohl die im oberen Bereich der kellei angesiedelten Händler wie auch Anwohner entsprechend auszustatten.

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