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Datum 06. März 2012
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Einheitliche Standards statt Zentralabitur

Stange: „Mit einem zentralen Schmalspur-Abi a lá Wöller, ist niemandem geholfen.“
„Die Mehrheit der sechzehn Bildungsminister der Länder befürwortet bundesweit einheitliche Standards beim Abitur. Aber Sachsens Kultusminister Wöller blockiert wie ein bockiges Kind, das sein Spielzeug nicht abgeben will, mit seinem Vorstoß für ein Zentralabitur für nur sechs Länder. Die Folge wäre ein zentrales Schmalspur-Abi a lá Wöller, mit dem niemandem geholfen wäre. Ein paar gemeinsam erarbeitet Abituraufgaben für diese Länder erzeugen nicht nur unnötige Kosten. Dieser unkoordinierte Vorstoß ist absolut kontraproduktiv für eine bundesweit gemeinsame Einigung auf ein vergleichbares Abiturniveau. Bereits 2007 wurde das Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) von der Kultusministerkonferenz auf Vorschlag der SPD-Länder beauftragt, einheitliche Bildungsstandards für das Abitur zu erarbeiten. Daraus sollen ab 2013/14 auch Aufgaben entwickelt werden, die die Vergleichbarkeit des Abiturs aller Länder ermöglichen. Ziel ist es, eine wirkliche Vergleichbarkeit des Abiturs herzustellen und nicht mit zentralstaatlich verordneten Aufgaben die Gymnasien zu überziehen. Ich fordere daher Staatsminister Wöller auf, sich endlich um eine Einigung in der Kultusministerkonferenz zu bemühen, statt egoistische Profilierungsinteressen zu verfolgen.“

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