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Datum 10. März 2011
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Kleine Anfrage zur Vergleichbarkeit der Leistungsbewertung an Grundschulen

Immer wieder treten Eltern an uns heran, welche die Methodik und Transparenz der Leistungsbewertung als Grundlage zur Bildungsempfehlung in der 4. Klasse hinterfragen und kritisieren. So gäbe es neben regionalen Unterschieden auch Differenzen in der Bewertung von Leistungen zwischen Parallelklassen einer Schule.
Daher stellt sich die Frage nach der generellen Vergleichbarkeit der Leistungswertung und der damit einhergehenden Gleichbehandlung der Kinder im Sinne der Bildungsempfehlung. Immerhin bestimmt diese maßgeblich die schulische und zumeist auch persönliche Entwicklung der betroffenen Schüler/innen sowie deren spätere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Laut SMK bilden verschiedene Gesetzesvorgaben und die Lehrpläne den formalen Bewertungsrahmen. Jeder Schulleiter ist für die Einhaltung dieser Richtlinien an seiner Schule verantwortlich. Die Anwendung dieser Vorgaben liegt wiederum im Ermessen des einzelnen Lehrers. Und diese lasse sich vermutlich nicht immer transparent und nachvollziehbar gewährleistn. Daher hätte jedes Kind das Anrecht, eine landeseinheitliche Eignungsprüfung abzulegen. Schaut man sich die regionalen Ergebnisse der Bildungsempfehlung an, so erkennt man, dass einerseits zwar sachsenweit ca. jedes 2. Kind eine Bildungempfehlung für das Gymnasium erhält, es aber andererseits regional teilweise große Unterschiede gibt. Dabei ist freilich unklar, worauf diese regionalen Unterschiede zurückzuführen sind. Sicherlich ist es nicht so, dass die Kinder in Dresden schlauer bzw. für das Gymnasium mehr geeignet sind, als Schüler/innen in Chemnitz. Insofern müssen dabei auch persönliche und individuelle Faktoren an den Schulen eine größere Rolle spielen. Diese gilt es, weiter zu untersuchen.

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