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Datum 01. April 2010
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Keine Tempo 30-Zone auf der Rudolf-Renner-Straße

Auf Anregung der Anwohner auf der Rudolf-Renner-Straße schrieb Eva-Maria Stange im November des letzten Jahres einen Brief an das zuständige Straßen- und Tiefbauamt der Landeshauptstadt Dresden (STA). Hierin forderte sie die Einrichtung einer Tempo 30-Zone auf der Rudolf-Renner-Straße zwischen Kesselsdorfer Straße und Pennricher Straße.
Diese Forderung begründete sie folgendermaßen: 1. So herrscht auf dem genannten Abschnitt ein reger Auto- und Straßenbahnverkehr vor. Verstärkt wird dieses Gefühl der Unsicherheit auch dadurch, dass viele Verkehrsteilnehmer die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht einhalten. Darüber hinaus gewährleistet der Straßenbelag dieses Teilabschnitts der Rudolf-Renner-Straße – es handelt sich um Kopfsteinpflaster – kein sicheres Bremsverhalten. Insbesondere im Herbst befindet sich ein starker Schmierfilm auf dem Straßenbelag, der den Bremsweg gerade bei zügigem Fahren stark verlängert. Insofern gab es bereits einige Situationen, in denen ein Auffahrunfall kaum mehr vermeidlich wurde. 2. Betrachtet man das nähere Umfeld der Rudolf-Renner-Straße, so ist das gegenwärtige Risiko der derzeitigen Verkehrssituation noch brisanter. Immerhin gibt es in unmittelbarer Nähe – d.h. in der Emil-Überall-Straße und der Stolle-Straße – eine Kindertagesstätte sowie eine Grund- und Mittelschule. Viele Eltern fürchten daher um die Sicherheit ihrer Kinder auf dem Schulweg. Kindergärtnerinnen meiden Ausflüge mit den Kindergartengruppen. Sie werden von der Gefahr abgeschreckt, ein Kind könnte während einer gemeinsamen Wanderung unversehens auf die Straße eilen und dabei von einem zu schnell fahrenden Auto attackiert werden. 3. Doch auch für ansässige Rentner stellt die Verkehrssituation eine Gefahr dar. Aufgrund ihres Alters sind sie in ihrem Bewegungsvermögen eingeschränkt. Hierdurch haben viele von Ihnen – zumindest unter den jetzigen Gegebenheiten – große Probleme, die Straßenseite zu wechseln. Immerhin liegt zwischen den vorhandenen Fußgängerüberwegsampelanlagen eine recht große Entfernung, sodass gerade unsere älteren Mitbürger in ihrem Verkehrsverhalten stark eingeschränkt sind. 4. Die Einrichtung einer Tempo 30-Zone auf dem genannten Abschnitt würde nicht nur die Verkehrssicherheit an Ort und Stelle erhöhen, sondern auch einen flüssigen Verkehrfluss weiter aufrechterhalten. Somit würden sowohl die Interessen der PKW/LKW-Fahrer als auch diejenigen der Fußgänger berücksichtigen. Leider wies die Stadtverwaltung in ihrem Schreiben vom 24. März 2010 die Anfrage zurück. Lesen Sie dazu selbst die Begründung des Straßen- und Tiefbauamts. Gern können mir dazu auch Ihre Meinungen mitteilen.

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