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Datum 25. März 2013
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Optimierung der Klassenbildung ab dem Schuljahr 2013/14

Wie jedes Jahr so erhalten auch in diesen Wochen 55 sächsische Schulen aus 15 verschiedenen Schulträgergebieten Post von der Sächsischen Bildungsagentur. Darin werden sie dazu angeregt, ihre Grundschuleingangsklassen "zu optimieren".
Laut Sächsischem Kultusministerium sollen somit die Unterrichtsversorgung gesichert und die Notwendigkeit der Bildung zusätzlicher Klassen vermieden werden. Davon unberührt blieben die genehmigten Schulnetzpläne der Schulträger und auch die Inklusionsregularien würden eingehalten. Wie diese Forderung freilich in der Realität wirkt, ist noch nicht sicher. Denn je größer die Klassen sind, umso weniger können sie eine Inklusion zugunsten aller Betroffenen gewährleisten. Und auch der indirekte Hinweis darauf, dass eine Klassengrößenoptimierung nicht die Schulnetzpläne beeinträchtige, wirkt etwas zu kurz gegriffen. Denn selbstredend sinken bei steigender Klassengrößen auch die Klassenzüge. Und gerade eine Abnahme der Eingangsklassen führt bei vielen Entscheidungsträgern oftmals dazu, die Notwendigkeit der Schulen infrage zu stellen. Hier sollte also etwas kritischer und ernster mit dem Thema umgegangen werden.

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