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Datum 02. November 2016
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Mahnung an den 9. November

Historiker sprechen vom "Schicksalstag". Am 9. November haben viele der richtungsweisenden Ereignisse der Deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert stattgefunden. Mit dem ersten staatlich organisiertem Pogrom gegen deutsche Juden 1938 auch die Ankündigung der rassistischen Vernichtunsgpolitik der Nationalsozialisten. Mit einer Mahnwache lade ich Sie ein zum Gedenken an diese Verbrechen.

Als "Reichskristallnacht" verbrämten die Nationalsozialisten die massenhaften, gewaltsamen Ausschreitungen im gesamten Deutschen Reich gegen jüdische Mitbürger und wuschen gleichzeitig ihre Hände in Unschuld. Doch im Hintergrund gab es klare Anweisungen: Aufwiegelung der Bevölkerung und ein Verbot des Eingreifens von Polizei oder Feuerwehr, wenn Geschäfte geplündert, Wohnungen überfallen und Synagogen angezündet wurden.

Nach rechtlichen Gängelungen und Entmündigungen, nahm die rassistische Politik der Nazis damit den nächsten Schritt: organisierte Gewalt gegen die eigenen Bürger und steuerte auf die grausame Vernichtungspolitik der Konzentrationslager und dem Holocaust zu.

Auch im Dresdner Westen wurde unseren Mitmenschen Unrecht angetan. Ihnen soll eine Mahnwache wieder einen Namen geben und an Ihre Schicksale erinnern, damit wir heute nicht vergessen, wohin Ausgrenzung, Rassismus und Gewalt führen.

Ich lade Sie herzlich ein zur Pflege der Stolpersteine der Familie Sachs in Briesnitz, umrahmt von einer kurzen Lesung der Biografien der Familie Sachs und Musik.

Mahnwache zum 9. November
9. November 2017, 18:30 Uhr
Max-Sachs-Straße 2, Briesnitz



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