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Datum 04. Mai 2016
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Storch Heinar zeigt Nazis in Dresden den Vogel

Ein Storch mit Hitlerbart und Stahlhelm: Das Maskottchen und die dahinter stehende Aktionsgruppe "Storch Heinar" sind seit Jahren ein Feindbild der Rechtsextremen. Kein Wunder, kommentieren sie doch unerschrocken und augenzwinkernd seit Jahren deren Parolen und Plakate. Am 8. Mai sind sie nun auch in Löbtau.

Am Montag, den 8. Mai, dem 72. Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom Faschismus, kommt die Aktionsgruppe nach Dresden. Sie ist gleich bei mehreren Veranstaltungen in der Stadt zu erleben:

Los geht es zwischen 12:00 - 14:00 Uhr auf dem TU-Campus mit einer Hochschultour.

Von 16:00 - 18:00 Uhr begrüße ich die Gruppe an meinem Informationsstand zu Symbolen der Rechten Szene in Löbtau. Erst vor einem Jahr eröffnete bei uns eine Filiale der rechtsextremen Modemarke „Thor Steinar“, gegen die sich glücklicherweise gleich eine breite Nachbarschaftsinitiative organisiert hat.

Zum Abschluss wird die Gruppe auf der PEGIDA Gegendemonstration auf dem Neumarkt sprechen.

Thor Steinar ist eine brandenburgische Bekleidungsmarke und seit ihrer Gründung im Jahre 2002 als die Szenekleidung im rechten Spektrum bekannt. Mehrfach ist die Marke dabei mit Justiz und Verfassungsschutz aneinandergeraten, da dem Markenlogo immer wieder Ähnlichkeiten zu nationalsozialisitschen Organisationen nachgewiesen werden konnten. Im Sächsischen Landtag zum Beispiel ist es verboten Kleidungsstücke dieser Marke zu tragen.

„Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft“. Mit seiner historischen Rede zum 8. Mai 1985 verhalf der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker dem Begriff "Tag der Befreiung“ endgültig zur Anerkennung als Erinnerung des demokratischen Deutschlands an das Ende des Zweiten Weltkrieges.



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