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Datum 23. April 2015
Verfasser Dr. Eva-Maria Stange

Mut zu einem gelingenden Miteinander

Die spannende Podiumsdiskussion "Fremde werden Freunde - Wie bauen wir ein weltoffenes Dresden" war voll mit Berichten über Schwierigkeiten und ersten Schritten zu deren Lösung. Vor allem aber hat sie Mut gemacht, dass wir mit dem Engagement vieler endlich auf dem Weg zu einem guten Miteinander mit Flüchtlingen in Dresden sind.

Die Frage wie erfolgreiche Integrationspolitik aussieht beantwortete das vielseitige Podium aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Petra Köpping, Staatsministerin für Gleichstellung und Integration in Sachsen, zählte die vielen Initiativen für Unterbringung, Spracherwerb und Beschäftigung auf, mit denen die Landesregierung gerade finanziell den Kommunen die Freiräume schaffen möchte, in diesen zentralen Aufgabenfeldern tätig zu werden.

Munkhjargal Flad,Flüchtlingssozialarbeiterin des SUFW in Gorbitz und Regionalkoordinatorin zur Unterbringung von Asylsuchenden im Ortsamt Cotta, konnte genau dort anknüpfen und erzählte, mit wie viel Mühe die Flüchtlinge,oft aus ganz fernen Teilen der Welt, hier in unsere Gesellschaft versucht werden einzuführen. Und wie letztlich nach den ersten Schritten dann doch alles wieder auf die zentralen Hürden Spracherwerb, Anerkennung des Asylstatus und aktive Integration in die Gesellschaft hinausläuft.

Wie viel gerade jeder einzelne vor Ort beitragen kann, damit das Zusammenleben positiv und für beide Seiten bereichernd gestaltet werden kann, berichtete Alexander Bigga, Sprecher der Bürgerinitiative "Willkommen in Löbtau". Er erzählte von ersten Kennenlerntreffen in gemütlicher Atmosphäre, Gemeinschaftsgärten und Fahrradwerkstätten, in denen junge Flüchtlinge betagte Räder für andere Hilfsbedürftige wieder flott machen.

Wolfgang Müller vom Quartiersmangement in Gorbitz erzählte schließlich, mit welchen Informationsangeboten versucht wird, stets auch die alte Nachbarschaft im Integrationsprozess mitzunehmen.



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